Vollwertig vegan

Tierleidfrei, gesund und ökologisch!

15. November 2011
von Dagmara
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Du bist, was du isst!

Ich möchte gerne diesen Film mit euch teilen! Ich finde ihn sehr gut, er hat viele hilfreiche und aufklärende Aspekte. Natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass auch dieser Film subjektiv ist und manches unter den Tisch fällt, aber er zeigt, dass man für seine Ernährung und somit seine Gesundheit Verantwortung übernehmen soll.   

Wichtig war für mich: Bei JEDER Mahlzeit sollte der Rohkostanteil bei mindestens 51 % liegen, sonst reagiert der Körper auf das Essen, wie auf einen Fremdkörper. Super interessant und motivierend!

1. November 2011
von Dagmara
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Rohkost-Pläne

Viele haben es vorgemacht: Vegan und roh geht, ist gesund und auch noch lecker!
Schon seit längerem wollte ich ein paar Tage lang nur Rohkost zu mir nehmen, verschiedene Rezepte ausprobieren und somit testen was die Rohkostwelt für mich zu bieten hat!
Nachdem Franziska von VeggieLove beschlossen hatte 1 Monat lang rohköstlich zu leben und das seitdem in einem Raw-Tagebuch dokumentiert, bin ich mittlerweile überzeugt das eigene Rohkostexperiment zu starten!

Warum roh, mag man sich fragen? Reicht es nicht aus sich vegan und vollwertig zu ernähren? Ja und nein! Ich sehe keine Notwendigkeit mich zu 100 % roh zu ernähren, aber weiß, dass in einer gesunden veganen und vollwertigen Ernährung der Rohkostanteil sehr hoch sein sollte.
Damit das nicht bedeutet, dass ich die Hälfte des Tages an ner Möhre knabbere und den Rest “normal” koche, möchte ich mich für ein paar Tage vollkommen auf Rohköstlichkeiten einlassen und leckere Rezepte entdecken.

Das ist der grobe Plan:
Morgens mache ich Grüne Smooties aus Früchten,  grünem Blattgemüse & Co. Obstsalat ist auch eine Option. Auf Getreide und somit Müsli möchte ich in der Zeit verzichten.
Mittags gibt es einfache, schnell zuzubereitende Gerichte wie diverse Salate,Gemüsesticks mit Dip oder Zucchininudeln mit Tomatensoße.
Abends ist die Zeit der großen Experimente. Ausgefallene und aufwendigere Rezepte möchte ich dann ausprobieren wie Lasagne, Wraps oder auch Rohkostkuchen.

Zwischendurch als Snack sind Nüsse, Datteln, Obst, Avocado oder auch “Milch”shakes geplant.
Ich bin schon sehr gespannt, wie mir die Rohkostzeit bekommt und wieviel Spass und Genuss damit verbunden sein werden.

In den letzten Tagen gab es auch schon regelmäßig einen grünen Smoothie zum Frühstück. Davon kann ich in letzter Zeit nicht genug bekommen! Momentan sind diese zwar noch etwas “light” da nur grüner Salat, Gurke und Spirulina-Pulber dabei sind, demnächst werden aber aufjeden Fall härtere Geschütze aufgefahren: Grünkohl, Spinat, Mangold und Roote Beete. Ich freue mich drauf!

26. August 2011
von Dagmara
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Köstlichkeiten der letzten Tage

Momentan komme ich kaum zum Bloggen, da ich den ganzen Tag unterwegs bin oder für die Uni arbeite. Trotzdem möchte ich euch ein paar Gerichte zeigen, die wir in der letzten Zeit gekocht haben. Falls jemand ein Rezept haben möchte, kann ich das gerne schicken oder posten.

Das sind noch Bilder aus Rumänien. Zum einen leckere “Fasten”-Nudeln mit Gemüsesoße und ein Beerenkörbchen, welches man an allen touristischen Stellen bekommen konnte.


Einmal Ofengemüse und Zitronen-Daal mit gebratenem Knoblauch und Chili.


Sonntagsfrühstück mit kuriosen Gurken und Zwetschgenkuchen.


Kürbis-Weißkohl-Quiche auf der einen Seite, Linsen-Eintopf zur anderen.

16. August 2011
von Dagmara
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Vegan in Bukarest

Die Hauptstadt Rumäniens sollte uns Veganern doch was zu bieten haben, oder?
Und das hat sie! Klar es gibt nicht so viele vegetarische/vegane Restaurants wie in Berlin, aber durchaus ein paar schöne Plätze um vegan essen zu gehen.

Als erstes haben wir La vie en RAWZ besucht. Ein rohes, veganes Cafe mit integriertem Laden für rohe Lebensmittel. Das Prinzip ist recht einfach. Man sucht sich aus den Salaten/Soßen/Kleinigkeiten aus dem Kühlschrank etwas aus und der Koch macht daraus ein leckeres Gericht mit Salat oder anderen Zutaten.

Wir haben einen grünen Smootie aus Banane, Orangensaft und Chlorella getrunken.

Dazu gab es Salat mit Avocado, Paprika, Sprossen und einem leckeren Olivenöldressing. Dazu hatte mein Freund “Thunfischsalat” und Falafel mit einem scharfen Dip und ich hatte einen “Eiersalat”, der erstaunlich echt geschmeckt hat! Leckeres Rohkostbrot rundete dieses Festmahl ab. Es war nicht nur geschmacklich abwechslungsreich und intensiv sondern auch sättigend, obwohl uns die Menge recht klein vorkam.

Wir haben zu Abschluss etwas von dem Rohkostbrot sowie rohe Schokolade mitgenommen. Das Brot hat keine 2 Tage überlebt, an der 2 Schokoladentafel arbeiten wir noch fleißig  ; ) !


An unserem zweiten Tag in Bukarest waren wir im Sadya Restaurant, ein ayurvedischer-jedoch leider omnivorer Ort, der für Veganer jedoch viel zu bieten hat.

Die Atmosphere ist überwältigend. Mitten in der heißen Großstadt erscheint dieser Ort wie eine Oase. Durch den Schatten des Hauses ist es angenehm kühl und ein feiner Wasserspüher versorgt die Luft (& Haut) mit angenehmer Frische.



Zu Beginn haben wir einen Grapefruit- und einen Möhre-Apfel-Saft bestellt, die natürlich frisch gepresst werden. Dann gab es den veganen Vorspeisenteller mit Tofu, Tomaten, marinierten Pilzen und Brot. Als Hauptgang dann eine Linsensuppe für mich und eine asiatische Suppe für meinen Freund. Während ich mein Zimt-Apfel-Dessert löffelte und Kaffee mit Sojamilch trank bestellte mein Freund noch ein Hummus mit Brot.

Es war alles sehr lecker und gesund und die Atmosphäre hat 5-Sterne verdient! Man fühlt sich sehr gut aufgehoben und entspannt nach einem Besuch.

11. August 2011
von Dagmara
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Vegan in Rumänien

Rumänien! Ein wunderschönes Land mit vielen Kontrasten. Aber wie sieht es mit der Veganertauglichkeit aus?

Rumänien gehört wohl nicht zu den veganerfreundlichsten Ländern Europas, aber man kann durchaus was Leckeres zu essen bekommen. In Bukarest gibt es einige Restaurants zur Auswahl, in denen man vegan essen kann. Auch in etwas größeren Städten findet man noch vegetarische Restaurants. Laut Happycow gibt es vegetarische Restaurants in Bukarest, Iasi, Oradea und Valsanesti. Der einzige vegane Ort befindet sich in Bukarest und trägt den schönen Namen La vie en Rawz und ist ein rohes veganes Restaurant.


Wenn man als Veganer Urlaub in Rumänien machen möchte lohnt es sich eine Ferienwohnung oder ein Hostel mit Küche zu buchen, da es wenige vegane Optionen gibt. In manchen Städten wie Brasov gibt es auch Reformhäuser, wo man Sachen wie Sojamilch, Tofu & Co kaufen kann. Es lohnt sich in diesen Reformhäusern auch Brot zu kaufen, da im normalen Supermarkt ausschließlich Weißbrot verkauft wird (teilweise auch mit fragwürdigen Enzymen).
Was in omnivoren Restaurants und auch im Supermarkt hilft ist die Bezeichnung: MANCARE DE POST, was soviel wie Fastenessen bedeutet. Da in Rumänien mindestens 7 mal im Jahr gefastet wird und in dieser Zeit keine tierischen Produkte (außer Honig) konsumiert werden dürfen, findet man auf vielen Speisekarten Fastengerichte, die vegan sind. Im Supermarkt haben wir auch Sojamilch gefunden, die den Aufkleber “de post” trug.
Das macht es ungemein einfacher dem Kellner zu erklären, was man möchte oder eben nicht möchte…

In den nächsten Tagen werde ich von unseren veganen Erfahrungen in Bukarest, Constanta und Brasov berichten.

9. August 2011
von Dagmara
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Vegan in Budapest

Auf der Durchreise nach Rumänien hatten wir ein paar Stunden Aufenthalt in Budapest gehabt und haben in einem tollen veganen Restaurant etwas gegessen.

Das Restaurant heißt Napfenyes Etterem und befindet sich nicht weit vom Bahnhof Keleti entfernt.
Über happycow bin ich auf dieses Restaurant gestoßen und muss sagen, dass die vielen hervorragenden Reviews nicht zu viel versprechen. Die Atmosphäre war sehr angenehm, die Dekoration ging in die mediterrane Richtung und die Bedienung war sehr freundlich.

Und das Essen? Das war wirklich sehr gut, frisch, geschmacklich ein Erlebnis. Ich hatte eine mediterrane Pizza mit Zucchini und getrockneten Tomaten, mein Freund hatte einen Grill-Teller mit Seitan und diversem Gemüse mit einem Knoblauch-Joghurt- Dip.


Meine Pizza war durch die getrockneten Tomaten sehr würzig, der vegane Käse schmeckte wie Mozzarella und passte sehr gut. Der Grill-Teller war sehr würzig und knoblauchig, was bei mir im Nachhinein einen etwas zu starken Nachgeschmack hinterließ. Auf jeden Fall sollte man starke Würzung mögen, sonst sind andere Gerichte wahrscheinlich besser.

Das Restaurant ist auf jeden Fall empfehlenswert und wir werden wiederkommen, wenn wir das nächste Mal(hoffentlich für länger) in Budapest sind. Eine kleiner Hinweis ist wichtig: Honig wird in diesem Restaurant als vegan gesehen, wie oft in Ost-/Südeuropa. Deshalb sollte man anmerken, dass man keinen Honig isst.

25. Juli 2011
von Dagmara
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Chili-Spaghetti mit Mangold-Soße

Letztens hatte mich auf dem Bio-Markt der bunte Mangold angelacht. Das dunkle Grün und intensive Pink sind farblich schonmal eine Attraktion. Heute wurde der Mangold zusammen mit Nudeln zu einem schnellen, aber auch sehr leckerem Essen verarbeitet.

Zutaten (2 Personen)

  • 3 Mangoldstangen
  • 300g Chilinudeln
  • 1/2 Glas Hafermilch
  • 2 EL Vollkornmehl
  • 1 Zwiebel
  • Hefeflocken
  • Sojasoße
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
Die Nudeln bissfest kochen. Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl andünsten. Den Stiel vom Mangold in Stücke, Blätter in Streifen schneiden. Die Stielstücke zuerst in die Pfanne tun und nach 2 Minuten die Blätter hinzugeben und kurz mitbraten. Dann mit der Hafermilch ablöschen und köcheln lassen, bis der Mangold gar ist. Dann mit Wasser angerührtes Mehl dazugeben um die Soße anzudicken.(Natürlich kann man statt dessen direkt Soja- oder Hafersahne nehmen) Dann nach Geschmack mit Hefeflocken, Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße über die Nudeln verteilen und genießen!

21. Juli 2011
von Dagmara
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Affenstark und saulecker ; )

Kennt ihr zufällig Planet der Affen? Dabei meine ich nicht den neuen Film mit Mark Wahlberg, sondern die alten Filme mit Charlton Heston in der Hauptrolle. Was passt besser zu diesen Filmen, als ein leckerer Monkey-Burger?

Das Rezept habe ich bei Sarah von vegan guerilla entdeckt und musste es unbedingt ausprobieren. Und was soll ich sagen? Es war köstlich, die Erdnussbutter, der Bratling und dazu die gebratene Banane…genial! Das Rezept findet ihr übrigens hier. Der einzige Minuspunkt war, dass es ein wenig zu trocken für meinen Geschmack war. Wir haben Dinkel-Vollkornbrötchen benutzt, was sehr lecker, aber auch seeehr sättigend war. Ich habe meinen zweiten nicht ganz “geschafft” und ihn meinem Freund überlassen, der genauso begeistert war wie ich.

Entschuldigt das dunkle Bild, aber draußen war es schon dunkel und ihr wisst ja wie das mit künstlichem Licht ist…
Probiert es mal aus!

17. Juli 2011
von Dagmara
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Kleinigkeiten vom Wochenende

Am Samstag ging es für meinen Freund und mich auf den Bio-Basar. Das ist der einzige Bio-Markt in Warschau und findet Freitags und Samstags in einer alten Fabrik-Halle statt. Ich mag diesen Basar gern, da man da immer eine größere Auswahl an frischem Obst und Gemüse bekommt, als im Bioladen. Außerdem genieße ich, dass man, da ja Samstag ist, ganz entspannt dort hin schlendern und in Ruhe einkaufen kann.
So sahen unsere Einkäufe aus:

Ein perfekter Snack für diese warmen Tage ist Obst, besonders so erfrischende Sorten wie Wasser- und Honigmelone. Ich habe spontan einfach Zimt über die Melone gestäubt und muss sagen: Das ist ne super Kombi!

Zuletzt erfüllte sich dieses Wochenende ein Projekt, welches wir schon laaange in Angriff nehmen wollten. Vor einigen Wochen haben wir Pflanzensamen bestellt um unsere eigenen Kräuter auf dem Balkon anzubauen. Am Samstag haben wir dann endlich Erde und Blumentöpfe geholt und warten jetzt (un)geduldig bis sich die ersten Pflänzlein zeigen. Doch das wird wohl noch einige Wochen dauern…

11. Juli 2011
von Dagmara
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Gesunde Fette

Lange Zeit habe ich mit unterschiedlichen Fetten nicht viel anfangen können. Ich war der Ansicht, dass Fette an sich nicht gesund sind, dick und krank machen. Mittlerweile weiß ich, dass Fette nicht nur lebenswichtig sind, sondern dass man zwischen “guten” und “schlechten” Fetten unterscheiden muss. Dann gibt es noch das Vorurteil gegenüber Vegetariern und Veganern, sie würden essentielle Fettsäuren wie Omega 3 gar nicht aufnehmen können, da sich diese nur in “fetten” Fischen befinden würden. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten “gute”, vegane Fette aufzunehmen, ob durch Avocado, Nüsse oder durch Öle.

Im Allgemeinen sind ungesättigte Fette gesund, während ein Übermaß an gesättigten Fetten ungesund ist. Besonders böse sind dann noch die gehärteten und verarbeiteten Fette (Transfettsäuren), wie sie oft in Knabberzeug, Fertigessen & Co enthalten sind.

Je ungesättigter eine Fettsäure ist, desto gesünder ist sie. Omega 9 ist eine einfach-ungesättigte Fettsäure, Omega 6 eine zweifach- ungesättigte  und Omega 3 eine mehrfach ungesättigte Fettsäure und somit am gesündesten.

Omega 3 ist in Hanf-, Raps-, Walnuss-, Weizenkeim- und Sojaöl in besonders hoher Konzentration vorhanden. Leinöl ist jedoch das einzige Öl, welches mehr Omega 3 als Omega 6 enthält (nämlich 1:3). Zu beachten ist nämlich bei der Aufnahme von Fetten auch ihr Verhältnis zueinander. Es wird empfohlen reichlich Omega 9 und Omega 3 zu konsumieren, jedoch Omega 6 nur sparsam zu sich zu nehmen, da es schon in hohen Konzentrationen in Nahrungsmitteln vorhanden ist. Das empfohlene Verhältnis von Omega 6: Omega 3 ist 5: 1. In Ländern wie Deutschland liegt das Verhältnis jedoch oft bei 15: 1. Ein zu viel an Omega 6 kann entzündungsfördernd sein, während gerade Omega 3 als entzündungshemmende Fettsäure positive Effekte auf Verdauung und Immunsystem hat.

Olivenöl ist vom Verhältnis Omega 6 zu Omega 3 noch relativ neutral und kann vielseitig benutzt werden. Sonnenblumenöl enthält viel Omega 6 und sollte eher mit Olivenöl oder dem besonders gesunden Rapsöl ersetzt werden.

Wichtig ist auch Öle wie Lein,- und Walnussöl nicht zu erhitzen, da sie dadurch schnell ihre Struktur und somit auch ihre gesundheitsfördernde Wirkung verlieren. Oliven-, Raps-, und Hanföl sind zwar erhitzbar, haben aber einen niedrigen Rauchpunkt, so dass sie zum Frittieren eher nicht benutzt werden sollten. Am besten ist es die Öle unerhitzt zu benutzen, ob in Salaten, Brotaufstrichen oder über Gemüse. Am besten sollte Leinöl auch gekühlt und dunkel gelagert werden, da es sehr empfindlich ist und eine kurze Haltbarkeit nach Öffnung hat.

Wir benutzen Raps- und Olivenöl zum Braten/Backen, Walnussöl und Olivenöl auch für Salate. 1 TL Leinöl kommt jeden morgen über das Müsli und garantiert eine ordentliche Omega 3 Portion für den Tag. Manche essen Leinöl auch gerne mit Kartoffeln. Ich muss sagen, dass mich der Geschmack nicht besonders umhaut und deshalb habe ichs ganz gern, dass man im Müsli das Leinöl nicht herausschmecken kann.

 

Wer mehr dazu erfahren will, der kann z.B bei Wikipedia was dazu lesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fetts%C3%A4uren#Gesundheitliche_Bedeutung

http://de.wikipedia.org/wiki/Omega-3-Fetts%C3%A4uren